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-Als aA bestimmt Marx wissenschaftliche Tätigkeit – allerdings nur in den Vorarbeiten zum //Kapital,// vor allem den //Grundrissen,// sowie in den postum herausgegebenen Manuskripten zu //K III// und den //Theorien über den Mehrwert.// Die <!--[-->[[b:Bestimmung, Determination|Bestimmung]]<!--]--> enthält eine Reihe von Unklarheiten. Zudem verwendet Marx den Ausdruck aA in der 1. Auflage von //K I// in dem Sinne, den ab der 2. Auflage, in der sich der Ausdruck aA nicht mehr findet, der Ausdruck »[[a:abstrakte Arbeit]]« bezeichnet. Der Begriff aA zählt also anscheinend nicht zu denen, die Marx als genügend geklärt und tragfähig ansah. Die wissenschaftlich-technische Revolution, die den Übergang zur [[h:hochtechnologische Produktionsweise|hochtechnologischen Produktionsweise]] eingeleitet hat, bei der die »Dominanz der unmittelbaren [[a:Arbeit]] durch die Dominanz der allgemeinen Arbeit abgelöst« wird (Brie 1990), gibt dem begrifflichen Ansatz der aA neue Aktualität. In der computerisierten und automatisierten Produktion tendiert alle Arbeit dazu, aA zu werden. Daß sie es in den Schranken des Privateigentums nur marginal, etwa als freie Produktion von Gütern des »public domain«, zu werden vermag, weil keine adäquate neue Aneignungsweise entwickelt worden ist, ist ein Aspekt der von Marx antizipierten Krise einer Produktionsweise, die sich durch die im Wert ›vergegenständlichte‹ abstrakte Arbeit regelt, die sie doch zugleich radikal verringert. +Als aA bestimmt Marx wissenschaftliche Tätigkeit – allerdings nur in den Vorarbeiten zum //Kapital,// vor allem den //Grundrissen,// sowie in den postum herausgegebenen Manuskripten zu //K III// und den //Theorien über den <!--[-->[[m:Mehrwert|Mehrwert]]<!--]-->.// Die <!--[-->[[b:Bestimmung, Determination|Bestimmung]]<!--]--> enthält eine Reihe von Unklarheiten. Zudem verwendet Marx den Ausdruck aA in der 1. Auflage von //K I// in dem Sinne, den ab der 2. Auflage, in der sich der Ausdruck aA nicht mehr findet, der Ausdruck »[[a:abstrakte Arbeit]]« bezeichnet. Der Begriff aA zählt also anscheinend nicht zu denen, die Marx als genügend geklärt und tragfähig ansah. Die wissenschaftlich-technische Revolution, die den Übergang zur [[h:hochtechnologische Produktionsweise|hochtechnologischen Produktionsweise]] eingeleitet hat, bei der die »Dominanz der unmittelbaren [[a:Arbeit]] durch die Dominanz der allgemeinen Arbeit abgelöst« wird (Brie 1990), gibt dem begrifflichen Ansatz der aA neue Aktualität. In der computerisierten und automatisierten Produktion tendiert alle Arbeit dazu, aA zu werden. Daß sie es in den Schranken des Privateigentums nur marginal, etwa als freie Produktion von Gütern des »public domain«, zu werden vermag, weil keine adäquate neue Aneignungsweise entwickelt worden ist, ist ein Aspekt der von Marx antizipierten Krise einer Produktionsweise, die sich durch die im Wert ›vergegenständlichte‹ abstrakte Arbeit regelt, die sie doch zugleich radikal verringert. 
    
  

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