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f:feministische_theologie [2015/04/04 15:46]
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christian
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-FT umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher, zum Teil gegensätzlicher Denkbewegungen in verschiedenen Religionen und Regionen der Welt. Traditionelle [[g:Gott|Gottesbilder]], religiöse Diskurse und [[i:Institution|Institutionen]], Frömmigkeits- und Praxisformen werden in Frage gestellt, wo sie das gleichberechtigte Menschsein von Frauen negieren und unterdrücken. Christliche fT im engeren Sinne, die sich in [[e:Europa]] und den USA im Kontext der [[f:Frauenbewegung|Frauenbewegungen]] des 19./20. Jh. entwickelt hat, lässt sich in zwei Grundrichtungen unterteilen: Der eine Zweig hat – angestoßen u.a. durch Mary Daly (1973) – Christentum und [[k:Kirche|Kirchen]] als hoffnungslos frauenfeindlich hinter sich gelassen und versucht, weiblich-theologische Traditionen nachbiblisch/postchristlich zu rekonstituieren, u.a. in der Rückbesinnung auf [[g:Göttin|Göttinnen]] und [[h:Hexe|Hexen]] //(Goddess Movement; wicca)// oder in der Mythen- und Matriarchatsforschung (Carol Christ, Heide Göttner-<!--[-->[[a:Abendroth-Schule|Abendroth]]<!--]-->, Starhawk). Die andere Strömung bemüht sich, innerhalb der jüdischen und christlichen Traditionen befreiende Elemente aufzuzeigen oder wiederzuentdecken und theologie-/ideologiekritisch gegenüber der herrschenden androzentrischen Kirchenlehre und -praxis zur Geltung zu bringen (Bernadette Brooten, Catharina Halkes, Carter Heyward, Elisabeth Moltmann-Wendel, Judith Plaskow, Rosemary Radford Ruether, Letty Russel, Luise Schottroff, Elisabeth Schüssler Fiorenza, Dorothee Sölle, Phyllis Trible). Weitere Ansätze entziehen sich eindeutigen Festlegungen. +FT umfasst ein breites Spektrum unterschiedlicher, zum Teil gegensätzlicher Denkbewegungen in verschiedenen Religionen und Regionen der Welt. Traditionelle [[g:Gott|Gottesbilder]], religiöse Diskurse und [[i:Institution|Institutionen]], Frömmigkeits- und Praxisformen werden in Frage gestellt, wo sie das gleichberechtigte Menschsein von Frauen negieren und unterdrücken. Christliche fT im engeren Sinne, die sich in [[e:Europa]] und den USA im Kontext der [[f:Frauenbewegung|Frauenbewegungen]] des 19./20. Jh. entwickelt hat, lässt sich in zwei Grundrichtungen unterteilen: Der eine Zweig hat – angestoßen u.a. durch Mary Daly (1973) – Christentum und [[k:Kirche|Kirchen]] als hoffnungslos frauenfeindlich hinter sich gelassen und versucht, weiblich-theologische Traditionen nachbiblisch/postchristlich zu rekonstituieren, u.a. in der Rückbesinnung auf [[g:Göttin|Göttinnen]] und [[h:Hexe|Hexen]] //(Goddess Movement; wicca)// oder in der Mythen- und Matriarchatsforschung (Carol Christ, Heide Göttner-Abendroth, Starhawk). Die andere Strömung bemüht sich, innerhalb der jüdischen und christlichen Traditionen befreiende Elemente aufzuzeigen oder wiederzuentdecken und theologie-/ideologiekritisch gegenüber der herrschenden androzentrischen Kirchenlehre und -praxis zur Geltung zu bringen (Bernadette Brooten, Catharina Halkes, Carter Heyward, Elisabeth Moltmann-Wendel, Judith Plaskow, Rosemary Radford Ruether, Letty Russel, Luise Schottroff, Elisabeth Schüssler Fiorenza, Dorothee Sölle, Phyllis Trible). Weitere Ansätze entziehen sich eindeutigen Festlegungen. 
  
  

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f/feministische_theologie.txt · Zuletzt geändert: 2015/04/05 21:16 von christian     Nach oben
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