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g:germanische_gemeinde [2012/12/29 16:48]
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g:germanische_gemeinde [2013/03/03 23:44] (aktuell)
christian
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 ====== germanische Gemeinde ====== ====== germanische Gemeinde ======
  
-A: +A: umma ǧarmānīya. – E: Germanic community. – F: commune germanique. – R: germanskaja obščina. – S: comunidad germánica. – C: rierman gongshe
-umma ǧarmānīya. – E: Germanic community. – F: commune +
-germanique. – R: germanskaja obščina. – S: comunidad germánica. +
-– C: rierman gongshe+
  
-Carlos +Carlos Antonio Aguirre Rojas, Alexis Petrioli
-Antonio Aguirre Rojas, Alexis Petrioli+
  
-HKWM +HKWM 5, 2001, Spalten 398-408
-5, 2001, Spalten 398-408+
  
  
  
-In ihrer Beschäftigung mit [[f:Formationenfolge, vorkapitalistische Gesellschaftsformationen|Formen vorkapitalistischer Vergesellschaftung]] widmen sich Marx und Engels wiederholt germanischen [[g:Gemeinwesen]]strukturen. Dabei ergeben sich in sukzessiver Abgrenzung von historiographischer Tradition und hegelscher [[g:Geschichtsphilosophie]] drei Anliegen: //Erstens //erschließt die Untersuchung der germanischen Stämme in geschichts- bzw. [[f:Formationstheorie|formationstheoretischer]] Hinsicht konkrete Merkmale von Urgesellschaften. Deren Verhältnis zur antiken und feudalen Klassengesellschaft soll //zweitens //erklären helfen, wie es den Germanen gelungen ist, das Erbe des weströmischen [[i:Imperium]]s anzutreten. Hier fügen sich die Überlegungen ein in die Frage nach Bruch und Kontinuität zwischen spätantiken und mittelalterlich-feudalen Produktionsverhältnissen. //Drittens //bildet das Überleben von Resten kollektiven [[e:Eigentum]]in Form der sog. Markgenossenschaft einen Ausgangspunkt, um die stereotype Gleichsetzung von bäuerlichem Dasein und serviler Subalternität zu relativieren, was dem Konzept eines Klassenbündnisses von Arbeitern und [[b:Bauern]] Raum schafft. +In ihrer Beschäftigung mit [[f:Formationenfolge, vorkapitalistische Gesellschaftsformationen|Formen vorkapitalistischer Vergesellschaftung]] widmen sich Marx und Engels wiederholt germanischen [[g:Gemeinwesen]]strukturen. Dabei ergeben sich in sukzessiver Abgrenzung von historiographischer Tradition und hegelscher [[g:Geschichtsphilosophie]] drei Anliegen: //Erstens //erschließt die Untersuchung der germanischen Stämme in geschichts- bzw. [[f:Formationstheorie|formationstheoretischer]] Hinsicht konkrete Merkmale von Urgesellschaften. Deren Verhältnis zur antiken und feudalen Klassengesellschaft soll //zweitens //erklären helfen, wie es den Germanen gelungen ist, das Erbe des weströmischen [[i:Imperium]]s anzutreten. Hier fügen sich die Überlegungen ein in die Frage nach Bruch und Kontinuität zwischen spätantiken und mittelalterlich-feudalen Produktionsverhältnissen. //Drittens //bildet das Überleben von Resten kollektiven [[e:Eigentum|Eigentums]] in Form der sog. Markgenossenschaft einen Ausgangspunkt, um die stereotype Gleichsetzung von bäuerlichem Dasein und serviler Subalternität zu relativieren, was dem Konzept eines Klassenbündnisses von Arbeitern und [[b:Bauern]] Raum schafft. 
    
  

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g/germanische_gemeinde.txt · Zuletzt geändert: 2013/03/03 23:44 von christian     Nach oben
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