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Historisch-kritisches Wörterbuch des Feminismus (HKWF)

Ein historisch-kritisches Lexikon des Feminismus, das aufarbeitet, was historisch gefordert war und warum; das nachzeichnet, welche theoretischen und praktischen Kämpfe gefochten wurden und werden; das Frauen in die Geschichte von Theorie und politischer Praxis einschreibt; das gegen bestimmte Entwicklungen antritt, sich engagiert.
In handlicher Form kann man sich sachkundig machen über die Geschichte der Bewegung, die der Frauenarbeit, der Frauenpolitik, feministischer Theorien, praktischer Fragen wie Frauenhäuser, Abtreibung, Bevölkerungspolitik, über die Karriere des Begriffs Geschlecht, über Geschlechterverhältnisse historisch und aktuell, über Frauenarmut, Hausarbeitsdebatte, über häusliche Produktionsweise bis hin zu aktuellen und neuartigen begriffspolitischen Interventionen wie Gender-Mainstreaming usw.
International bekannte Theoretikerinnen haben feministische Literatur aufgearbeitet, die Kämpfe der Bewegungen, das Schweigen der Offizialliteratur notiert und so nicht nur feministisches Befreiungswissen dem unweigerlichen Vergessen entrissen; sie haben auch eine Arbeit geleistet, die für Studium, Bildungsarbeit, Frauenpolitik unersetzbar ist.
 
Herausgegeben und eingeleitet von Frigga Haug
im Auftrag des Instituts für kritische Theorie
 

 

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Band I:
Abtreibung bis Hexe
53 Stichwörter, 45 Verfasser/innen, 680 Spalten
1. Aufl. 2003, 2., um 2 Stichwörter erweiterte Aufl. 2011
Argument-Verlag, Hamburg; Argument Sonderband 295; ISBN 3-88619-295-4
23 €
 

 

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Band II:
Hierarchie/Antihierarchie bis Köchin
41 Stichwörter, 44 Verfasser/innen, 620 Spalten
1. Aufl. 2011, Argument-Verlag, Hamburg;
Argument Sonderband Neue Folge 311; ISBN 978-3-86754-311-8
23 €
 

 

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Band III:
Kollektiv bis Liebe
34 Stichwörter, 37 Verfasser/innen, 721 Spalten
1. Aufl. 2014, Argument-Verlag, Hamburg;
Argument Sonderband Neue Folge 315; ISBN 978-3-86754-315-6
23 €
 

 

»Schlagt nach im Historisch-kritischen Wörterbuch des Feminismus, denn ›jenseits von Emma‹ dachten und agierten die Feministinnen über Themen und Aufgaben jenseits des Mainstream. Fragt nach!«
Halina Bendkowski, Berlin

 

»Begriffsgeschichte als dialektische Verschränkung von Terminologie und Problemgeschichte erscheint mir als großartige Möglichkeit, uns klar zu machen, warum wir Frauen ständig und ungewollt daran mitwirken, diese bedrohliche, krisenhafte, paternalistisch strukturierte Welt zu reproduzieren.«
Ursula Apitzsch, Frankfurt/M

 

»This is a splendid enterprise. The essays make available the thinking of influential scholars on the history and present positions, projects, and controversies in feminist thought that has been shaped by marxian insights. This collection will be a welcome addition to courses in politics, government, sociology, philosophy, and many other areas of study.«
Sandra Harding, Los Angeles

 

»1) There is not one feminism but many. It concerns all women and many men interested or frightened by women‘s empowerment. 2) Substitute feminism for gender is not possible. Feminism is a political movement, gender is the theoretical arm of feminism. 3) The young questioners of feminism may not be interested, but there are many of us academic feminist, theoretical, also political who are interested. Feminism is an academical issue. Think globally: your country may be ahead in many issues, mine/ours is not. A historical critical dictionary of feminism is extremely useful for feminists and pre-feminists – especially the way you present it: easy to read and handle.«
Graciela Hierro, Mexico

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