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Distribution []

Distribution

A: tauzi‛. - E: distribution. – F: distribution. – R: raspredelenie. – S: distribución. – C: fenpei

Gunter Willing

HKWM 2, 1995, Spalten 770-788

Alle Gesellschaften lassen sich beschreiben hinsichtlich der D (Verteilung) von Ressourcen und Chancen sowie materiellen und immateriellen Produkten: Produktions- und Konsumtionsmittel, Arbeitszeit und arbeitsfreie Zeit, Entscheidungsbefugnisse. Die D bezieht sich nicht nur auf Individuen oder Gruppen, sondern sie bestimmt auch Anteile für bestimmte Produktionszweige und -einheiten oder für bestimmte Gebiete usw. In den frühen Gesellschaften entwickelte sich die D der Produktionsmittel und -bedingungen (wie Boden, Vieh, Werkzeuge, aber auch Waffen oder Anlagen der Vorratshaltung) und die D von Mitteln des Lebensunterhalts mit dem Prozeß der Arbeitsteilung. Verteilt wurde direkt und natural durch urgemeinschaftliche Organe. Mit der Entfaltung des Warenaustauschs erfolgte eine D über den Markt. Diese Prozesse verbanden sich mit der Entwicklung des Privateigentums. In der kapitalistischen Produktionsweise umfassen die D-Verhältnisse Kapital als Geld- und Warenmassen, materielle Anlagen, geldwerte Informationen, Besitzansprüche auf Naturressourcen, Arbeitsvermögen und Genußvermögen, Privilegien, Ehren- und Amtstitel usw.

Für die D können unterschiedliche Prinzipien gelten: die prinzipielle Gleichheit der Ansprüche, die Bewertung der Arbeitsleistung, die Beliebigkeit der Bedürfnisse, die Besitzverhältnisse, der Vorrang des Alters, das Primat der Herkunft, des Geschlechts oder der Religion, die Beziehungen zu einem ›Paten‹. Soll jeder gleichviel bekommen oder ›Jedem das Seine‹? »Das Teilen! Das steckt dem Philister in den Gliedern. Im Teilen erschöpfen sich seine ganzen Vorstellungen vom Sozialismus« (Kautsky 1892). Eine ungleiche D kann zum Gegensatz von arm und reich führen, welcher sich sozial ausformt in Symbolwelten, Gruppen, Konflikten, Macht und Herrschaft (vgl. Nahr 1977).

abstrakte Arbeit, Akkumulation, Alltagsverstand, Anarchie der Produktion, Aneignung, Apathie im befehlsadministrativen Sozialismus, Apologetik, Arbeit, Arbeiterbewegung, Arbeiterklasse, Arbeitslosigkeit, Armut/Reichtum, Aufbaupläne, Ausbeutung, Bauernkrieg, Beamte, Bedürfnis, befehlsadministratives System, Besitz/Eigentum, Börse, bürgerliche Gesellschaft, Chartismus, Dependenztheorie, disponible Zeit, Eigentum, Etatismus, Fetischcharakter der Ware, Feudalismus, Fourierismus, Frauenbewegung, Freizeit, geistige und körperliche Arbeit, Gewalt, Grundrente, Handelskapital, Kathedersozialismus, Klassenkampf, klassenlose Gesellschaft, Kritik der politischen Ökonomie, Lebensweise, Lassalleanismus, Lohnform, Mehrarbeit, Mehrprodukt, Mehrwert, Mystifikation, Naturalform, Owenismus, Privateigentum, Produktionsverhältnisse, Produktionsweise, Reproduktion, Staatstätigkeit, Stadt/Land, Steuerstaat, technischer Fortschritt, Übergangsperiode, Verdinglichung, vorkapitalistische Produktionsweise, Wert, Wertgesetz, Wertgesetz im Sozialismus, Wohlfahrtsstaat, Wohnungsfrage, Zins

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