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g:gesellschaftsvertrag [2011/04/08 17:13]
christian
g:gesellschaftsvertrag [2018/02/26 21:29] (aktuell)
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 G-Theorien sind seit dem 5. Jh. v.u.Z. bekannt und wurden in Intervallen bis in die jüngste Gegenwart vertreten. Bei aller sonstigen Unterschiedlichkeit besagen sie, dass sich die Vergesellschaftung des Menschen wie die Verstaatlichung der [[g:Gesellschaft]] mittels eines Vertrages der Individuen untereinander vollzogen haben oder sich vollziehen müssen, wenn sie gerechtfertigt sein sollen. Es handele sich um einen wechselseitigen Vertrag rechtlich ebenbürtiger Menschen, der Gesellschaft und Staat konstituiere und legitimiere oder zumindest die gedankliche Grundlage eines anzustrebenden Gesellschaftszustandes bilden könnte und sollte; infolge der natürlichen [[g:Gleichheit]] aller Menschen erscheint so die [[d:Demokratie]] als naturgegebene [[h:Herrschaft]]sform. G-Theorien sind seit dem 5. Jh. v.u.Z. bekannt und wurden in Intervallen bis in die jüngste Gegenwart vertreten. Bei aller sonstigen Unterschiedlichkeit besagen sie, dass sich die Vergesellschaftung des Menschen wie die Verstaatlichung der [[g:Gesellschaft]] mittels eines Vertrages der Individuen untereinander vollzogen haben oder sich vollziehen müssen, wenn sie gerechtfertigt sein sollen. Es handele sich um einen wechselseitigen Vertrag rechtlich ebenbürtiger Menschen, der Gesellschaft und Staat konstituiere und legitimiere oder zumindest die gedankliche Grundlage eines anzustrebenden Gesellschaftszustandes bilden könnte und sollte; infolge der natürlichen [[g:Gleichheit]] aller Menschen erscheint so die [[d:Demokratie]] als naturgegebene [[h:Herrschaft]]sform.
  
-Die G-Konzeption eignet sich sowohl zur Rechtfertigung wie zur Kritik der jeweils bestehenden Gesellschafts- und Staatsordnung. Mit ihr sind revolutionäre, reformerische, aber auch [[k:Konservatismus|konservative]] und reaktionäre Gesellschaftsveränderungen begründet worden. Die ihr immanenten [[g:Gerechtigkeit]]skriterien haben zur Aufklärung, aber auch zur Verklärung gesellschaftlicher Widersprüche und Entwicklungsnotwendigkeiten beigetragen. Zumindest jedoch stellt sie die jeweils existierenden Gesellschaftsverhältnisse zur (wenn auch nur) intellektuellen Disposition. – Der G ist keine Kategorie innerhalb der Gedankenwelt von Marx. Gleichwohl haben er und Engels bestimmte Elemente der G-Theorie in ihrer eigenen [[g:Gesellschaftstheorie]] verarbeitet. +Die G-Konzeption eignet sich sowohl zur Rechtfertigung wie zur <!--[-->[[k:Kritik|Kritik]]<!--]--> der jeweils bestehenden Gesellschafts- und Staatsordnung. Mit ihr sind revolutionäre, reformerische, aber auch [[k:Konservatismus|konservative]] und reaktionäre Gesellschaftsveränderungen begründet worden. Die ihr immanenten [[g:Gerechtigkeit]]skriterien haben zur Aufklärung, aber auch zur Verklärung gesellschaftlicher Widersprüche und Entwicklungsnotwendigkeiten beigetragen. Zumindest jedoch stellt sie die jeweils existierenden Gesellschaftsverhältnisse zur (wenn auch nur) intellektuellen Disposition. – Der G ist keine Kategorie innerhalb der Gedankenwelt von Marx. Gleichwohl haben er und Engels bestimmte Elemente der G-Theorie in ihrer eigenen [[g:Gesellschaftstheorie]] verarbeitet. 
    
  
-➫ [[a:Anerkennung]], [[a:Armut/Reichtum]],  [[a:Aufklärung]],  [[a:Ausbeutung]],  [[b:bürgerliche Gesellschaft]], [[b:bürgerliche Revolution]],  [[d:Demokratie]],  [[e:Egalitarismus]],  [[e:Emanzipation]], [[f:Fiktion]],  [[f:Fiktionen im Recht]],  [[f:Französische Revolution]],  [[f:Freiheit]], [[g:Gemeinwesen]],  [[g:Gerechtigkeit]],  [[g:Geschlechtervertrag]],  [[g:Gesellschaft]], [[g:Gesetz, soziales|Gesetz (soziales)]],  [[g:Gewalt]],  [[g:Gleichheit]],  [[g:Grüner New Deal]],  [[h:Herrschaft]],  [[i:Ideologiekritik]], [[i:Individuum]],  [[i:Interesse]],  [[k:Kampf ums Dasein]],  [[k:Klassenkampf]], [[k:Konsens]],  Menschenrechte, Naturrecht,  objektive Gedankenform,  Recht,  Rechtsstaat, Selbstbestimmung,  Staat,  Universalismus,  Utopie,  Verfassung, Vergesellschaftung,  Verstand (allgemeiner),  Vertrag,  Völkerrecht, Volksdemokratie,  Volkssouveränität,  Widerstandsrecht,  Willkür, Zivilgesellschaft +➫ [[a:Anerkennung]], [[a:Armut/Reichtum]],  [[a:Aufklärung]],  [[a:Ausbeutung]],  [[b:bürgerliche Gesellschaft]], [[b:bürgerliche Revolution]],  [[d:Demokratie]],  [[e:Egalitarismus]],  [[e:Emanzipation]], [[f:Fiktion]],  [[f:Fiktionen im Recht]],  [[f:Französische Revolution]],  [[f:Freiheit]], [[g:Gemeinwesen]],  [[g:Gerechtigkeit]],  [[g:Geschlechtervertrag]],  [[g:Gesellschaft]], [[g:Gesetz, soziales|Gesetz (soziales)]],  [[g:Gewalt]],  [[g:Gleichheit]],  [[g:Grüner New Deal]],  [[h:Herrschaft]],  [[i:Ideologiekritik]], [[i:Individuum]],  [[i:Interesse]],  [[k:Kampf ums Dasein]],  [[k:Klassenkampf]], [[k:Konsens]],  <!--[-->[[m:Menschenrechte|Menschenrecht]]<!--]-->e, Naturrecht,  objektive Gedankenform,  Recht,  Rechtsstaat, Selbstbestimmung,  Staat,  Universalismus,  Utopie,  Verfassung, Vergesellschaftung,  Verstand (allgemeiner),  Vertrag,  Völkerrecht, Volksdemokratie,  Volkssouveränität,  Widerstandsrecht,  Willkür, Zivilgesellschaft 
    
  
-[[http://www.inkrit.de/e_sx.php?id=391|{{artikel_per_email.jpg}}]] +[[http://www.inkrit.de/e_sx.php?id=391|{{:artikel_per_email.jpg}}]] 
  
  

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g/gesellschaftsvertrag.1302275610.txt.gz · Zuletzt geändert: 2011/04/08 17:13 von christian     Nach oben
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